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| 02:44 Uhr

Minister kündigt Konsequenzen aus Flüchtlingsgipfel an

Berlin. Asylbewerber aus den westlichen Balkanstaaten sollen künftig schneller abgeschoben werden. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat für diese Gruppe am Dienstag nach einem Treffen mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände "Schnellverfahren in wenigen Wochen" angekündigt. dpa/uf

Über die Asylanträge von Migranten aus Albanien und Staaten des ehemaligen Jugoslawiens soll seinen Angaben zufolge in Zukunft schon während des Aufenthaltes in den sogenannten Erstaufnahme-Einrichtungen entschieden werden. Bei den Abschiebungen, für die eigentlich die Länder zuständig sind, stellte der Minister zudem Unterstützung durch die Bundespolizei in Aussicht. Für all diese Maßnahmen sei keine Gesetzesänderung notwendig, nur eine Einigung mit den Bundesländern. Diese hätten größtenteils schon Zustimmung signalisiert, betonte de Maizière.

Der Bund und die Kommunen einigten sich zudem auf eine Verstärkung der Integrationshilfen für Bürgerkriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte. Für sie soll es schneller als bisher Sprachkurse und Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung geben.