Unangemessen niedrige Ausbildungsvergütungen dürfen nicht akzeptiert werden", sagte Jurk gestern. Solche Verträge würden nicht ins Ausbildungsverzeichnis gehören.
Zuvor hatten die drei sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHK) nach einem Zeitungsbericht angekündigt, künftig mehr auf die Einhaltung von Mindestlöhnen für Lehrlinge zu achten. Laut Gesetz müssen auch Betriebe ohne Tarifbindung mindestens 80 Prozent des Tariflohns für Azubis zahlen. Dem Vernehmen nach hatten die IHK aus Mangel an Lehrstellen auch geringere Löhne geduldet - in Einzelfällen 60 bis 70 Prozent des Tariflohnes. (dpa/mb)