So könnten mit wenig Aufwand Nistplätze geschaffen werden, auch eine raue Fassade böte den Tieren die Möglichkeit, ihre Nester zu bauen, sagte Kupfer gestern in Dresden. Ein Schwalbenhaus im Garten locke die Vögel ebenfalls an. Die Tiere seien "ausgezeichnete Schädlingsbekämpfer", sagte Kupfer. Zudem stünden sie unter Naturschutz, das Zerstören der Nester oder das Töten der Jungtiere könnten mit einer Ordnungsstrafe von bis zu 50 000 Euro geahndet werden.
Laut Umweltministerium ist die Zahl der Rauch- und Mehlschwalben in Sachsen seit Jahren rückläufig. Wurden Mitte der 1990er-Jahre noch bis zu 120 000 Tiere in Sachsen gezählt, so sind es nach Angaben des Ministeriums jetzt nur noch halb so viele. Grund sei vor allem, dass ihr Lebensraum durch die Aufgabe typisch kleinbäuerlicher Nutzung von Gebäuden auf dem Land immer kleiner werde. (ddp/mb)