Dezember 2007 zu einer Häufung von Autodiebstählen gekommen sei, habe die Polizei in grenzübergreifender Kooperation schnell reagiert, sagte Buttolo gestern im tschechischen Petrovice. "Die Befürchtungen, dass es allgemein zu einem Anstieg der Kriminalität entlang der sächsischen Außengrenze kommt, sind nicht eingetreten."
Buttolo führt dies auf den seiner Ansicht nach sehr hohen Verfolgungsdruck durch die Polizei auf beiden Seiten der Grenzen zurück. So seien fünf Fahndungsgruppen, vier davon gemeinsam mit der Bundespolizei, gebildet und die verdachtsunabhängigen wie auch die länderübergreifenden Kontrollen verstärkt worden. Insgesamt sei die Kriminalität sogar um 15 Prozent zurückgegangen.
So wurden laut Ministerium beispielsweise in Görlitz unmittelbar nach der Grenzöffnung im Januar 26 Autodiebstähle registriert, im Juni waren es nur noch 4. Allerdings weist die Statistik im gesamten Grenzbereich ein Anstieg bei Kfz-Diebstählen um 79 Prozent auf 342 Fälle auf. Zurückgegangen sind Körperverletzungen, Mord und Totschlag. (ddp/mb)