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| 02:43 Uhr

Millionenförderung für Lausitzer Uni

Cottbus. Die BTU Cottbus hat sich bei der Erforschung von historischen Bauten weltweit einen Namen gemacht. Mit 3,8 Millionen Euro Fördergeldern von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) kann die neue BTU jetzt noch zulegen und Doktoranden einbeziehen. Christian Taubert

Als einen "Riesenerfolg" hat der Gründungsbeauftragte der neuen Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg, Birger Hendriks, die Bewilligung für ein Graduiertenkolleg zur Erforschung der historischen Baukultur bewertet.

Wie Hendriks am Mittwoch in Cottbus mitteilte, habe die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Antrag der BTU positiv beschieden. Sie stellt 3,8 Millionen Euro für viereinhalb Jahre zur Verfügung, sodass ab Sommer 2014 zehn Doktoranden und zwei bereits promovierte Wissenschaftler in die kulturellen und baukünstlerischen Forschungen historischer Gebäude einbezogen werden können. Die DFG habe zudem in Aussicht gestellt, Mittel für weitere viereinhalb Jahre zu gewähren.

Der Gründungsbeauftragte betonte, dass damit die exzellente Arbeit des Forscherteams der Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung der BTU gewürdigt werde. Zudem wachse für Hendriks damit auch die Zuversicht, dass die neue BTU die seit Langem angestrebte Mitgliedschaft in der DFG erreichen könne.

Aus Sicht des Sprechers des Kollegs, Prof. Klaus Rheidt, habe die Bauforschung seit Langem zur Profilierung der BTU beigetragen. In Brandenburg wurden seit 2005 fünf Graduiertenkollegs eingerichtet, so an den Universitäten in Potsdam und Frankfurt (Oder).

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