oder Sydney.
Insgesamt sind demnach in 50 Staaten Aktionen geplant. In Deutschland hat ein Bündnis aus knapp 50 Organisationen zu einer zentralen Kundgebung in Berlin aufgerufen. Für den Protestmarsch in der deutschen Hauptstadt, zu dem die Veranstalter mehr als 80 000 Menschen erwarten, hat sich prominente Unterstützung angekündigt: Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) will ebenso mit von der Partie sein wie Liedermacher Konstantin Wecker. In dem Aufruf des deutschen "Aktionsbündnisses 15. Februar" heißt es: "Nur wenn der politische Druck auf die USA und ihre Verbündeten steigt, kann der Krieg gestoppt werden." Die Teilnehmer sollen in zwei Demo-Zügen zum Reichstag ziehen, wo am Nachmittag die zentrale Kundgebung stattfinden wird. Als Redner ist unter anderem verdi-Chef Frank Bsirske vorgesehen. Zwar wird mit der Teilnahme zahlreicher Politiker gerechnet, doch das Bundeskabinett wird sich weitgehend fernhalten von der Kundgebung: Als einziges Regierungsmitglied hat Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) ihre Teilnahme angekündigt.
Auch in der Lausitz finden vielerorts Protestaktionen statt. In Cottbus beginnt morgen zehn Uhr an der Lutherkirche eine Gedenkveranstaltung des "Aktionsbündnisses gegen einen drohenden Irak-Krieg".
Ebenfalls morgen veranstaltet die PDS eine Mahnwache in Luckau, in Forst ist die Partei Initiator einer Kundgebung, die ebenfalls um zehn Uhr beginnt. Zur selben Zeit in Lauchhammer lädt eine "Allianz für den Frieden" zu einer Kundgebung für den Frieden ein.