Es sieht auch 1,2 Milliarden Euro für heftig umstrittene Kaufprämien vor, die zur Hälfte die Hersteller zahlen. Daneben sollen Tausende neue Ladestellen installiert werden. Während die Autobranche und Betriebsräte das Programm befürworteten, kam von Verbraucher- und Umweltverbänden sowie aus Teilen der Industrie scharfe Kritik.

Für die Kaufprämien gelte: "Wer zuerst kommt, bekommt die Förderung", sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Mittwoch bei der Vorstellung des Konzepts. Wenn die Gesamtsumme ausgeschöpft sei, ende die Prämie - spätestens aber 2019. Die Mittel würden hoffentlich aber lange vorher aufgebraucht. Die Kaufzuschüsse sollen 4000 Euro für reine Elektroautos und 3000 Euro für Hybridautos mit Ladestecker plus Verbrennungsmotor betragen. Generell darf das Basismodell nach Listenpreis nicht teurer als 60 000 Euro sein. Kunden bekommen nur dann eine Prämie, wenn ihr Hersteller tatsächlich die Hälfte zahlt. Daimler, Volkswagen und BMW sagten dies beim "Autogipfel" bereits zu.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte, mit den vereinbarten Maßnahmen hoffe man, die Zahl der Elektroautos über die Schwelle von 500 000 zu heben.

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