Bei diesem Effekt tritt über feine Risse Wasser in die Straßenoberfläche ein. Wenn es plötzlich friert, dehnt sich das Wasser aus und es kommt zu einer Eissprengung - kleinen Risse weiten sich zu Löchern aus.

Wie viele neue Schlaglöcher aktuell hinzugekommen sind, war noch unklar. Die Straßenmeistereien seien im Land gerade unterwegs, um die Schäden aufzunehmen. Anschließend sollen die notwendigen Instandsetzungsarbeiten eingeleitet werden, hieß es.

"Das Problem ist mittlerweile der Sommer, wenn sich die provisorisch geflickten Straßen auflösen", sagte ADAC-Sprecher Jörg Becker. Brandenburgs Straßen seien unterfinanziert und zerschlissen. Nur 15 Millionen Euro investiere Brandenburg pro Jahr in den Erhalt seines Straßennetzes. Notwendig seien aber 75 Millionen Euro. "Schlaglöcher werden doch nur noch mit Kaltasphalt geflickt, die unter der Hitzeeinwirkung wieder hochkommen", sagte Becker. Es wundere ihn nicht, dass die Hälfte der Straßen im Land in sehr schlechtem Zustand seien.