Demnach seien von bundesweit 340 000 Soldaten und Zivilbeschäftigten nur 9500 in Sachsen stationiert. Während im Freistaat auf 461 Einwohner ein militärischer Dienstposten komme, liege das Verhältnis bundesweit bei 239 zu eins.
Im Fall einer Auflösung von Bundeswehrstandorten sieht Milbradt eine "Schutzlücke". Dem Bund komme eine besondere Verantwortung zum Schutz der Bevölkerung bei Naturkatastrophen und "Großschadensereignissen durch Terror" zu.
Der Freistaat könne die bisher von der Bundeswehr wahrgenommenen Aufgaben nicht vollständig übernehmen. "Es verbietet sich demnach ein weitgehender Rückzug der Bundeswehr aus Sachsen", so Milbradt. (dpa/gb)