Unterstützt werden damit Studien und Ausgrabungen, die Erkundung und Bergung von Denkmälern sowie deren Erhalt und Dokumentation, wie die Gesellschaft gestern in Dresden mitteilte.
Neben Sachsen sei die länderübergreifende Stiftung auch für die Regionen Niederschlesien in Polen und Böhmen in der Tschechischen Republik zuständig. Die "Pro Archaeologia Saxoniae" ist den Angaben zufolge mit einem Gründungskapital von 4,15 Millionen Euro ausgestattet.
Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) würdigte die Einrichtung als "Synthese zwischen Wirtschaft und Wissenschaft". Insbesondere durch die von der Stiftung geplante Auslobung eines Stipendiums sowie eines Preises könne der Standort Archäologie in Sachsen gestärkt werden, sagte der Regierungschef in Dresden.
Der nach einem renommierten Archäologen Mitteldeutschlands benannte Werner-Coblenz-Preis soll erstmals im nächsten Jahr vergeben werden. Die alle zwei Jahre verliehene und mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung soll Mitarbeiter von Museen und Universitäten würdigen, die einen besonderen Beitrag zur archäologischen Forschung leisten. (ddp/wie)