Überall fliegt Müll herum. Und immer wieder geht etwas verloren. So ist der deutsche Röntgensatellit Rosat am Wochenende abgestürzt - wie es vielen Menschen am Samstagabend auch mal passiert. Bei Rosat allerdings weiß keiner genau, wo er gelandet ist. Wahrscheinlich im Meer, vermutlich im Golf von Bengalen, hieß es am Dienstag. Er wurde aber nicht gefunden und hat nicht mal zu Hause angerufen. Ein Sprecher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, erläuterte zuvor: "Wenn der Satellit in einem nicht-abgedeckten Bereich eingetreten ist, haben wir als Grundlage die Information der Station, die ihn zuletzt gesehen hat, und der nächsten Station, die ihn danach nicht mehr gesehen hat." Das klingt wie eine Begründung, die man sich für den nächsten verlorenen Hausschlüssel merken sollte, aber dennoch fadenscheinig. Vermutlich ist es daher allerhöchste Zeit, dass sich seriöse Sendungen wie "Messie Alarm" oder "Messie Team" mit dem Weltraum beschäftigen und in den unendlichen Weiten beim Aufräumen helfen. Allerdings weiß niemand, ob man defekte Satelliten einfach an die Milchstraße stellen darf. Denn ein Schwarzes Loch lässt sich nicht darauf festlegen, wann es alles wegsaugt .