| 19:01 Uhr

Merkels Reise nach Washington wegen schlechten Wetters verschoben

Der Airbus A340 „Theodor Heuss“ der Flugbereitschaft der Bundeswehr steht am 13.03.2017 auf dem Rollfeld in Berlin Tegel bereit, um am Abend die Delegation von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in die USA nach Washington zu fliegen. Merkel trifft am 14.03.2017 erstmals US-Präsident Donald Trump.
Der Airbus A340 „Theodor Heuss“ der Flugbereitschaft der Bundeswehr steht am 13.03.2017 auf dem Rollfeld in Berlin Tegel bereit, um am Abend die Delegation von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in die USA nach Washington zu fliegen. Merkel trifft am 14.03.2017 erstmals US-Präsident Donald Trump. FOTO: Michael Kappeler (dpa)
Berlin/Washington. Der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei US-Präsident Donald Trump wird von diesem Dienstag auf Freitag verschoben. Grund sei der erwartete Schneesturm an der US-Ostküste, sagte Trump-Sprecher Sean Spicer am Montag in Washington. dpa

Die Absage kam unmittelbar vor dem Abflug der Kanzlerin. Für die US-Ostküste wurde in der Nacht zum Dienstag ein schwerer Schneesturm erwartet.

Merkel sagte, sie habe mit Trump telefoniert, der habe ihr die schlechte Wetterlage in Washington geschildert. Daraufhin hätten sie gemeinsam entschieden, die Reise zu verschieben.

Merkel wollte Trump am Dienstag zu einem Gespräch im Weißen Haus treffen. Hauptthemen sollten nach deutschen Regierungsangaben die Beziehungen der USA zu Deutschland und der Europäischen Union als Handelspartner, Sicherheitspartner und Wertepartner sein.

Ferner wollte Merkel über die Lage in Syrien, Libyen, Afghanistan und in der Ukraine sowie über den Kampf gegen den Terror und auch die auch Flüchtlingspolitik sprechen. Vor ihrem Abflug hatte sie noch erklärt, sie freue sich ausdrücklich auf das Gespräch mit Trump. Es sei besser, miteinander zu reden statt übereinander.

Ein Schwerpunkt dürften dabei Trumps umstrittenen Pläne zur Abschottung der US-Wirtschaft sein. Merkel setzte sich für freien Handel und offene Märkte ein.