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| 13:07 Uhr

Merkel zieht keine Konsequenz aus Nazi-Vorwurf

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht in Istanbul (Türkei) bei einer Veranstaltung seiner Unterstützer.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht in Istanbul (Türkei) bei einer Veranstaltung seiner Unterstützer. FOTO: Yasin Bulbul (Pool Presidential Press Service/)
Istanbul/Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel zieht zunächst keine Konsequenzen aus dem gegen sie persönlich gerichteten Nazi-Vorwurf des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zieht zunächst keine Konsequenzen aus dem gegen sie persönlich gerichteten Nazi-Vorwurf des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. „Die Bundesregierung beobachtet das aufmerksam“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin, fügte aber hinzu: „Es bleibt dabei: Nazi-Vergleiche sind inakzeptabel, egal in welcher Form.“

Erdogan hatte Merkel am Sonntag erstmals persönlich „Nazi-Methoden“ vorgeworfen. „Du wendest auch gerade Nazi-Methoden an“, sagte er an Merkel gerichtet. „Bei wem? Bei meinen türkischen Geschwistern in Deutschland, bei meinen Minister-Geschwistern, bei meinen Abgeordneten-Geschwistern, die dorthin reisen.“