Die Soldaten hätten ihr Leben für die Sicherheit ihres Landes eingesetzt. "Ihnen gebührt meine Hochachtung und mein Dank", sagte sie.Die Kanzlerin, die erstmals Soldaten das letzte Geleit gab, verneigte sich vor den drei in der St.-Lamberti-Kirche aufgebahrten Särgen. Sie könne verstehen, dass die Soldaten in Afghanistan von Krieg sprächen. "Es gibt keinen Abgeordneten und kein Regierungsmitglied, das nicht schon einmal Zweifel gehabt hätte, ob dieser Einsatz unabweisbar ist." Nur wer diesen Zweifel zulasse, könne auch Verantwortung tragen. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) betonte an die Angehörigen und Freunde gewandt: "Mit Ihnen trauert ein Land, nicht verschämt, sondern gottlob offen." epd/ta Seite 4