| 02:34 Uhr

Merkel ist neugierig auf Trump

Berlin/Cottbus. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft heute zum ersten Mal auf den neuen amerikanischen Präsidenten, Donald Trump. In einem Gespräch mit der RUNDSCHAU sagte Merkel kurz vor ihrer Abreise: "Es ist immer besser, miteinander zu reden als übereinander. sm/wk/vet

"

Auf die Frage, ob man von offener Neugier auf beiden Seiten sprechen könne, erklärte die Kanzlerin: "Neugier in jedem Fall. Und auch Freude, sich kennenzulernen. Das gilt zumindest für mich."

Sie wolle mit Trump über Sicherheits- und Wirtschaftsfragen sowie über die künftige internationale Zusammenarbeit sprechen. Angesichts der Sorgen vor einem Handelskrieg zwischen den USA und Deutschland sowie Europa mahnte Merkel: "Unsere Länder profitieren davon, wenn wir gut und fair zusammenarbeiten." Auch Deutschland habe gute Argumente, denn es gebe nicht nur den deutschen Handelsüberschuss gegenüber den USA, sondern auch hohe deutsche Direktinvestitionen in Amerika.

Auf die jüngsten Vorwürfe des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angesprochen, sagte die Kanzlerin, diese seien "abwegig".

Thema des Tages Seite 3

Zum Thema:
Der Freistaat Sachsen ist am 6. April Gastgeber der 44. Regionalkonferenz der ostdeutschen Regierungschefs - und hat das Neue Schloss in Bad Muskau als Tagungsort ausgewählt. Mit dabei ist auch Angela Merkel.