Dieser sieht vor, das bisherige in Sachsen geltende Frauenförderungsgesetz durch ein Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern abzulösen. So soll der Männeranteil in Kitas und Grundschulen erhöht werden, ebenso wie der Anteil von Frauen in Führungspositionen. Die Linken wollen ihre Ideen unter anderem durch Quoten und mehr Gleichstellungsbeauftragte in den Kommunen umsetzen.

Wettbewerb für Einheitsdenkmal startet

Der Wettbewerb für das geplante Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal startet zum 22. Jahrestag der friedlichen Revolution am Sonntag. Künstler, Architekten und Landschaftsarchitekten weltweit hätten Gelegenheit, sich bis zum 16. Dezember vorzustellen, teilte die Stadt am Freitag mit. Die 40 besten Bewerber werden anschließend eingeladen, konkrete Ideen einzureichen. Bis zum Frühjahr 2012 soll der Siegerentwurf vorgestellt werden.

Bautzener OB bleibt Städtetags-Präsident

Der Bautzener Oberbürgermeister Christian Schramm bleibt für weitere drei Jahre Präsident des Sächsischen Städte- und Gemeinde tages (SSG). Der 59-jährige CDU-Politiker wurde am Freitag vom Vorstand des kommunalen Spitzenverbandes einstimmig im Amt bestätigt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Schramm ist bereits seit zehn Jahren im Amt. Am 28. September 2001 war der damalige Verbandsvize erstmals an die Spitze gewählt worden. Seit 1990 ist der gebürtige Burgstädter Oberbürgermeister von Bautzen. Der SSG hat nach eigenen Angaben 463 Mitglieder.

In Dresden Deutscher Architektentag

Der Deutsche Architektentag will am 14. Oktober in Dresden auch über Bürgerbeteiligung am Bauen und öffentlichen Protest gegen Projekte debattieren. Als Prototyp gilt den Architekten dabei das umstrittene Bahnvorhaben Stuttgart 21. Immer häufiger würden Bürger Ergebnisse von Planungs- und Auswahlverfahren infrage stellen, hieß es bei der Vorstellung des Programmes in Dresden. Für das Branchentreffen in Dresden haben sich mehr als 500 Teilnehmer angesagt.

Menschliches Versagen führte zu Zugunglück

Die Ursache für das schwere Zugunglück bei Bad Lausick ist nach derzeitigem Stand der Ermittlungen auf menschliches Versagen zurückzuführen. „Die Gutachten zu den beteiligten Autos schließen einen technischen Defekt aus“, sagte Torsten Henkel, Sprecher der Bundespolizei in Pirna. Bei dem Unfall vor gut zwei Wochen hatte ein Regionalzug an einem Bahnübergang in Lauterbach mit voller Wucht ein Auto gerammt. Dabei wurden 21 Menschen verletzt.