Ihr wird nachgesagt, das Ministerium nicht im Griff zu haben. Ihre Reformansätze in Sachen Inklusion und staatliche Schulaufsicht werden von Bildungsexperten als letztlich nicht zielführend bewertet. Weil hier von oben etwas eingeleitet wird, in das die Menschen - im Fall Inklusion - viel zu spät einbezogen wurden. Das größte Problem, die Ausfinanzierung, ist dabei noch lange nicht gelöst. Man muss Martina Münch zugutehalten, dass sie nicht nur Mangel verwaltet, sondern neue Lehrer gesucht und eingestellt werden. Dafür hat sie die Rückendeckung von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Münch weiß aber auch, dass die großen Pensionierungswellen bei Lehrern in den kommenden Jahren erst noch bevorstehen. Bekannt ist dies der Landesregierung schon seit z ehn Jahren.