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| 20:24 Uhr

Am Rande
Zum Wohle des Kindes

Wie soll sie oder er heißen? Ben, Jonas oder Leon? Mia oder Emma? Junge Eltern setzen längst auch auf geschlechtsneutrale Vornamen wie Chris, Leo oder Toni.

Über DDR-Vornamen wie Kevin, Ronny und Chantal macht sich die internetaffine Jugend, genannt Digital Natives, inzwischen nur noch lustig. Ernst meint sie es dagegen bei der Social-Media-Darstellung ihres Nachwuchses: Ein Bild des eigenen Kindes wird im Schnitt 107-mal gepostet, bevor es überhaupt gehen kann. Eine neue US-Studie zeigt nun: Die neuen Eltern schauen weiter voraus, als es früher der Fall war. Sie setzen verstärkt auf Vornamen, für die es noch freie Internetadressen (Domains) gibt. Die Mamas und Papas von heute sind davon überzeugt, dass künftig persönliche Webseiten den Platz der sozialen Medien einnehmen. Drum seien Sie kreativ, um Domainnamen wie Ben-2019-8898.de oder Mia-2018-9999.com für ihre Kinder zu vermeiden. Vielleicht erhöhen auch Doppel-Namen wie Jeremy-Jayden oder Phoenix-Pascal die Chancen. Ein Tipp: Kevin und Ronny könnten mittlerweile zu alt sein, um Digital Natives zu sein.