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| 22:57 Uhr

Forschung
Ein DFG-Baustein nach dem anderen

Christian Taubert
Christian Taubert FOTO: Sebastian Schubert / Medienhaus Lausitzer Rundschau
An der Universität in Cottbus wurde zu allen Nachwende-Zeiten vom „Ritterschlag“, von der DFG-Aufnahme philosophiert. Verständlich, denn als Mitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft ist man für wissenschaftliche Leistungen anerkannt und kann dazu Mittel abgreifen, die den Hochschulen hinter der ersten Reihe verwehrt bleiben. Von Christian Taubert

Doch zurzeit ist es eher still um jene Aufnahme in die erste Liga. Es scheint weniger geredet als gemacht zu werden. So hat das anerkannte Zentrum für Leichtbauwerkstoffe mit Prof. Holger Seidlitz einen Experten für faserverstärkte Kunststoffe zurück ins Boot geholt, dessen wissenschaftliche Teamarbeit zum DFG-Baustein geworden ist. Jetzt kommt der erste außeruniversitäre Fraunhofer-Institutsteil hinzu – mit exzellenter eigenständiger Forschung auf dem Gebiet der Integrierten Siliziumsysteme für Mikrokopfhörer oder Insulinpumpen.

Fünf Jahre nach der höchst umstrittenen Neugründung der BTU kommt die Neuausrichtung offenbar voran. Auch, wenn nicht jeden Tag von der DFG geredet wird.

christian.taubert@t-online.de