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| 16:30 Uhr

Nerviges Wetterchaos
Dem ist nichts hinzuzufügen

Bettina Friedenberg
Bettina Friedenberg FOTO: Sebastian Schubert / LR
Theoretisch sollte jetzt der Frühling vor der Tür stehen. Praktisch steht dort bei vielen noch eine Schneeschaufel. Waren es vor gut einer Woche noch fast 20 Grad, fühlt es sich jetzt an wie Sibirien. Schnee, Minusgrade, Eissturm – die Meteorologen hatten es vorhergesagt.

Man hätte sich also vorbereiten können. Umso erstaunlicher, dass wieder so viel schiefgelaufen ist. Beziehungsweise kaum etwas gelaufen ist, etwa bei der Bahn rings ums Leipzig. Weil Weichen eingefroren oder eingeschneit waren. Oder auf den Autobahnen in der Region. Weil die Räumfahrzeuge nicht hinterher gekommen sind. Mal ehrlich – sooo überraschend ist Mitte März eine solche Wetterlage nicht. Das Nervige dabei: Die gleichen Probleme gibt’s in jedem Winter. Der in der Regel so überraschend kommt wie Weihnachten.

Am besten beschreibt die Situation ein Witz, den ein Kollege zum besten gab: Treffen sich zwei Schneeflocken. Fragt die eine: „Na, was machen wir heute?“ Antwortet die andere: „Nach Deutschland fliegen, Chaos stiften.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.
bettina.friedenberg@lr-online.de