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| 02:43 Uhr

Unglaubliche Arroganz gegenüber der Schweiz

Es geht um die Anerkennung des Sports Dieter Pohle aus Senftenberg äußert sich zu den gerade beendeten Olympischen Winterspielen in Sotschi: (. .

.) Sotschi hat 2007 als krasser Außenseiter den Zuschlag für die Austragung der Winterspiele 2014 erhalten. Als gute Gastgeber, die sie sein wollen, haben die Russen ein Riesenprojekt gestemmt, ein grandioses Wintersportgebiet mit modernen Stadien geschaffen. Das ist doch hoch anerkennungswert und verdient auch, entsprechend gewürdigt zu werden. Sicher sind die Kosten ausgeufert. Sicher hat sich Herr Putin besonders engagiert. Dafür ist aber auch alles termingemäß fertiggestellt worden. Im Gegensatz beispielsweise zu unserem Hauptstadtflughafen, wo auch die Kosten lange aus dem Ruder laufen, aber das Ding selber nicht zum Laufen kommt. In Ordnung finde ich auch nicht, dass unser Bundespräsident die Einladung des IOC zur Eröffnung der Spiele ausgeschlagen hat. Denn nicht Putin lädt ein, sondern das IOC, dessen neuer Präsident, Herr Bach, noch dazu ein Deutscher ist. Es geht doch um die Anerkennung, Wertschätzung und Unterstützung unserer Sportler sowie des Sports und die Bedeutung desselben. (. . .)

Peter Modrow aus Bad Muskau schreibt zum selben Thema:

(. . .) Alle Prognosen - nichts klappt - irgendetwas passiert (. . .) sind leider für einige, ewige kalte Krieger nicht eingetroffen.

Für 99 Prozent der Sportler und Fans stehen der Sport im Vordergrund, die Leistungen der Akteure. Darauf warten Interessierte gerne vier Jahre lang, um dann 14 Tage sportliche Höhepunkte zu erleben. Warum aber immer zwei aufgeblähte Fernsehteams von diesen Großveranstaltungen berichten, ist mir und vielen anderen Gebührenzahlern unverständlich. Es muss ja nicht jede Schlaftablette uns ihre Meinung mitteilen.

Unglaubliche Arroganz gegenüber der Schweiz

Peter Hannemann aus Cottbus schreibt zum Zitat des Tages "Die spinnen, die Schweizer" (LR vom 11. Februar):

Mit welcher unglaublichen Arroganz urteilt der stellvertretende Parteivorsitzende einer deutschen Volkspartei über die demokratische Meinungsäußerung eines anderen europäischen Volkes. Hier kommt doch deutlich sein Demokratieverständnis zum Ausdruck. Vielleicht sollte Herr Stegner (stellvertretender SPD-Vorsitzender - d. R.) einmal darüber nachdenken, wie weit seine eigene geistige Abschottung bereits fortgeschritten ist.

Deutschland zeigt anderen gern den Weg

Philipp Höhne aus Gablenz schreibt zum Kinder pornografie-Verdacht gegen den Ex-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy:

Liebe Heimatzeitung, habt ihr nichts Besseres zu tun, als uns täglich mit diesen unsäglichen Querelen der Bundesregierung um den "Fall Edathy" zu nerven? Sagt uns lieber, wie es mit den Ankündigungen der Herren Gauck und Steinmeier sowie Frau von der Leyen hinsichtlich des neuen, starken deutschen Auftretens in der Welt weitergeht. Können wir nun endlich überall dort, wo es um Rohstoffquellen und Absatzmärkte geht, richtig mitmischen? Unsere Leopard-Panzer könnten doch zum Beispiel den Afrikanern zeigen, wo es zur Demokratie geht. Die USA haben ja in Irak und Afghanistan auf diese Weise Vorzeigedemokratien geschaffen. (. . .)

Begründete Angst vor dem Wolf

Karl Haake aus Guben schreibt zu "Wolf spaziert mitten am Tag durch den Cottbuser Ortsteil Merzdorf" (LR vom 11. Februar):

Wenn ein Wolf seine Scheu gegenüber dem Menschen verliert, nicht mehr im Rudel jagen kann, verletzt, hungrig durch Wohngebiete streunt, kann man sich doch auch durchaus vorstellen, wenn ihm ein kleines, zweibeiniges Wesen über den Weg läuft, er auch zuschnappen würde. Ein Wolf ist sehr schlau und wenn er merkt, wie einfach es ist, zu einer Beute zu gelangen, weil das Kleinkind ihm nicht schnell genug davonlaufen kann, kaum auszudenken. (. . .)