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| 19:11 Uhr

Kommentar
Trump plustert sich auf

 Markus Grabitz
Markus Grabitz FOTO: LR / Redaktion
Donald Trump legt große Verlässlichkeit an den Tag, wenn es darum geht, einmal von ihm benannte Probleme abzuarbeiten. Und der US-Präsident hat schon lange das Handelsbilanzdefizit als Baustelle identifiziert. Von Markus Grabitz

Eine Zeitlang konzentrierten sich seine Beamten auf andere Themen: China, Nafta und der Bau der Mauer. Es war aber nur eine Frage der Zeit, wann Europa und hier die deutschen Luxusmarken wieder drankommen würden. Dass Trump mit Strafzöllen wegen EU-Staatsbeihilfen an Airbus droht, ist auch keine Überraschung. Schließlich scheint an der Sache etwas dran zu sein, die WTO findet die Zahlungen zumindest teilweise auch anstößig.

Um die Staatsbeihilfen an sich geht es ihm allenfalls am Rande. Vielmehr versucht Trump, seine Verhandlungsmasse im Hinblick auf den Deal zu vergrößern, den er mit den Europäern anpeilt. Es geht ihm darum, mehr Drohpotenzial zu haben. Er rüstet sich für die Auseinandersetzung mit Brüssel über die Zölle auf Autoimporte aus Europa. Und da packt er mit Kusshand auch noch Zölle auf Olivenöl und Co. dazu.

politik@lr-online.de