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Kommentar
Turnier der Meister in Cottbus

Jan Lehmann
Jan Lehmann FOTO: Sebastian Schubert / LR
Dieses 42. Turnier der Meister hat wieder Spaß gemacht: Gut besuchte Qualifikations-Wettkämpfe und zweimal ausverkaufte Halle an den Finaltagen – Weltklasse-Turnen und Cottbus, das funktioniert einfach. Das Publikum sah bemerkenswerte Leistungen und konnte beim Traditionsturnier auch über Weltcup-Gold für Deutschland jubeln. Nachvollziehbar, dass Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) als Schirmherr des Turniers Cottbus sogar als die „Turnhauptstadt Deutschlands“ bezeichnete. Jan Lehmann

Nur einen kleinen Schönheitsfehler gab es: Es fehlte ein Lausitzer Starter. Mit Leonard Prügel hätte man von Seiten des DTB zumindest einem hoffnungsvollen Talent vom SC Cottbus eine Einsatzchance in der Qualifikation geben können. Die Starterlaubnis für Prügel wäre eine schöne Geste gewesen, zumal der SCC in diesem Turnjahr mit viel Mühe und ehrenamtlichem Einsatz quasi alle wichtigen Wettbewerbe für den DTB ausgerichtet hat. Doch offenbar fehlt es Cottbus noch ein bisschen an sportpolitischer Stärke, um tatsächlich die Turn-Hauptstadt zu sein. jan.lehmann@lr-online.de