ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 20:00 Uhr

Kommentar zum Strukturwandel
Den einen rettenden Engel für die Lausitz gibt es nicht

 Oliver Haustein-Teßmer
Oliver Haustein-Teßmer FOTO: LR / Sebastian Schubert
Cottbus. Geld her für die Lausitz: Das müssen nun Brandenburgs und Sachsens Landesregierungen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) herausholen. In der Lausitz muss eine zentrale Einheit den Strukturwandel managen. Dafür braucht es Ausstattung und Geduld. Von Oliver Haustein-Teßmer

Milliarden von Euro für die Lausitz: Die Ministerpräsidenten der Kohleländer werden mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über Gegenleistungen für einen Kohleausstieg Deutschlands verhandeln.

Umso wichtiger ist es, dass die Lausitz endlich mit einer Stimme spricht und konkrete Vorhaben gemeinsam umsetzen kann. Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH kann die solche Projekte vorantreiben, vorausgesetzt, sie bekommt mehr Mittel und Fachleute. Es ist Sache der Länder Brandenburg und Sachsen, dafür alle ins Boot zu holen, sich selbst als zahlende Gesellschafter zum Beispiel und die Kommunen als Berater. Regierungsreden und Projekt-Sprech überzeugen bisher weder Gemeindevertreter noch einen Großteil der Lausitzer.

Klarheit ist angesagt. Zum Beispiel in der Frage, wer eines Tages die heutigen Arbeitsplätze in der Kohle ersetzt. Der eine rettende Engel, der riesige Konzern, wird es kaum sein. Eher viele mutige kleinere Unternehmungen, die auch staatliche Förderung zum Start brauchen.

Lesen Sie auch auf LR Online:

Der umstrittene Plan der Lausitz-Berater

Lausitz will einheitlich auftreten