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Steht die Kirche nicht vielleicht doch in der Vorschowstraße?

Peter Blochwitz, Lausitzer Rundschau
Peter Blochwitz, Lausitzer Rundschau FOTO: M. Behnke (DC)
Das Wort "Kassenlager" inspiriert Friedhelm Deckert aus Falkenberg: "Wo lagern die Kassen denn? Kein Wunder, wenn kein Geld da ist!" Damit genug, Wochenende, Gelegenheit, etwas zu unternehmen. Besuchen wir zunächst eine Tiermesse. Peter Blochwitz

Und müssen uns gleich zusammenreißen: "Höhr auf die Stimme", die dir sagt: Kaufe "Zwerghüner", aber keine Riehsenschildkröhten!

Verlassen wir die Messe und wenden uns der Unterhaltung zu: "Wenn der Jazz-Express im Bahnhof Klasdorf hält, werden die beiden New Yorker Todd Capp (Schlagzeug) und Adrew Lafkas (Kontrabass) sowie beide aus New York, der Berliner Hannes Buder (Gitarre) ihre Instrumente auspacken." Sowie beide auspacken New Yorker Berliner New Berlin York.

"Während des Tages war natürlich wie immer keine lange Weile für Groß und Klein angesagt." - Es gab nur kurze", erklärt Günter Schwarzer aus Cottbus "Und wer dabei Appetit bekommen hat, konnte den Hunger mit deftigem Essen steillen. Und das war begehrt, wie der Andrang bewies. war ebenfalls sehr begehrt." ebenfalls steilles begehrtenswertes Essen begehrt. Oder anders gesagt: "Auch in Finsterwalde wurde eingebrochen, und zwar am Sonnabend in Finsterwalde in die Katholische Kirche Am Wasserturm festgestellt."

Bleibt festzustellen: Derartige Sätze entfalten einen morbiden "Charm", äh, Scharm, da benötigt man wirklich viel "Epatie", um sie sypatisch zu finden und nicht selbst noch mehr Unsinn zu erzählen.

Kehren wir noch einmal kurz zurück zur "Kirche Am Wasserturm". Steht die nicht vielleicht doch "in der Vorschowstraße"? Oder, wie Bernd Trewik aus Cottbus vorschlägt, in der "Wirschoffstraße"?

Ist das wieder anstrengend! Vielleicht finden wir ein wenig Zerstreuung beim Wettfahren der Pferdegespanne. Jawohl: "Vom Beifall der Zuschauer begleitet, durchfährt das Vierer-Gepann den Wassergraben dann aber mehrmals - angeführt von einem weißen Schimmel." Günter Schüppel aus Senftenberg bemerkt dazu ein wenig angepannt: "In diesem Rennen hatte der schwarze Rappe wohl keinen Chance." So ist es.

Was haben wir noch? Ein "Winterehepaar"! Rosemarie Neumann aus Guben will wissen: "Nennt man das eine offene Beziehung? Sie gehen sommers ihrer Wege?" Genau!

Mit freundlicher Hilfe zudem u. a. von Hella Hoffmann, Cottbus; Anny Laurisch, Cottbus; Hannelore Poetzsch, Doberlug-Kirchhain und Margitta Steiner, Hoyerswerda.