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Staub im Weltall

Der Weltraum, unendliche Weiten – und doch ist es dort prinzipiell nicht anders als bei Hempels unterm Sofa. Denn auch auf dem Kometen "Tschuri" gibt es Staub. pro9

So hat der Kometenjäger "Rosetta" eine Staubfontäne auf dem Kometen entdeckt - und zwar auch noch auf dessen Schattenseite.

Aber das sieht dem Staub ähnlich, in der Wohnung versteckt er sich ja auch mal gern. Bis er dann beim Besuch der Schwiegermutter plötzlich und unerwartet hinter dem Sofa hervorwabert. Und das wirbelt dann zwischenmenschlich wieder eine Menge Staub auf.

Was aber im Kosmos jetzt geschieht, bleibt unklar. "Rosetta" hat zum Kometen bereits zehn Jahre gebraucht, das Senden eines Staubsaugers würde wohl ähnlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem bleibt die Frage, wer dort oben dann putzen möchte. Denn es gibt zwar Weltraumforscher und Raumpfleger, aber leider noch nicht die Kombination Weltraumpfleger.

Und selbst wenn es eine Stellenausschreibung gäbe, würden sich irdische Hausgeräte-Nutzer wohl kaum darauf bewerben, sondern sich schnell aus dem Staub machen. Denn die Verpflichtung zum Staubsaugen und der Spaß daran sind immer noch Lichtjahre voneinander entfernt.