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| 19:43 Uhr

Kommentar
Was an der B 169 lange währt . . .

Christian Taubert
Christian Taubert FOTO: Sebastian Schubert / LR
Der Spree-Neiße-Kreis hat sich lange Zeit gelassen. Was lange währt . . ., würde der Volksmund sagen. Doch mehr als ein Jahr nach dem Urteil des Cottbuser Verwaltungsgerichtes, den Anwohnern in der Ortsdurchfahrt Klein Oßnig gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutz zu gewähren, wird nichts endlich gut. Von Christian Taubert

Die Behörde hat ihren fehlerhaften Bescheid neu formuliert. Aus ihrer Sicht sind Lkw-Fahrverbote auf der B 169 ebenso nicht möglich wie eine Verlagerung des Schwerverkehrs auf die A 15 und A 13. Während Schwerlaster nicht durch, sondern um Dresden fahren müssen, und Baden-Württemberg Bundesstraßen im Interesse des Lärmschutzes der Bürger für Lkw sperrt, ist dies in Spree-Neiße nicht gangbar. Dafür liegen jetzt 34 Seiten Analysen und Begründungen vor. Weniger Lkw-Verkehr und weniger Lärmbelastung werden darin praktisch ausgeschlossen. Und dennoch gibt es bis zur geplanten Ortsumfahrung ein Lösungsangebot: kostenfreier Einbau von Lärmschutzfenstern. Sie müssen jetzt nur noch angenommen werden.
christian.taubert@lr-online.de