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| 02:34 Uhr

"Spielereien" mit Todesfolge

Wer sich ein bisschen auskennt bei der Brandenburger Polizei nach der letzten Kahlschlag-Reform, und wer weiß, unter welchem Druck Retter und Feuerwehren in der Lausitz arbeiten müssen, kommt auf solche Ideen nicht. Es klingt alarmistisch, aber ist Tatsache: Spaßanrufe bei den Helfern können Menschen das Leben kosten. Jan Siegel

Die Zahlen der vorsätzlichen Fehlalarme lesen sich dramatisch. Es ist richtig, wenn die Verursacher zur Rechenschaft gezogen werden und teuer bezahlen müssen. Das passiert viel zu selten.

Aber es ist genauso richtig und normal, dass sich einzelne Einsätze immer als "falscher Alarm" herausstellen können. Wer ernsthaft helfen will, darf deshalb auch keine Angst davor haben, die Retter zu rufen. Manche Situation ist am Anfang unübersichtlich.

Die Mitarbeiter in den Leitstellen haben viel Erfahrung und geschulte Ohren. Gesunder Menschenverstand ist daher gefragt, damit ein blöder Scherz nicht zur Todesgefahr für andere wird.

jan.siegel@lr-online.de