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| 01:02 Uhr

Putin will Armut in Russland bekämpfen

Moskau.. Bei verstärkten Gefechten zwischen tschetschenischen Rebellen und russischer Armee sind gestern insgesamt mindestens 18 Rebellen und neun Soldaten getötet worden.

Präsident Wladimir Putin bekräftigte in seiner Jahresansprache vor der Föderalen Versammlung in Moskau einen entschiedenen Kampf gegen Terroristen, zu denen in Russland die militanten Islamisten in Tschetschenien gezählt werden. Zugleich kündigte Putin einen entschiedenen Kampf gegen die Armut an. Immer noch lebten 30 Millionen der 145 Millionen Russen unter dem Existenzminimum. Gleichzeitig betonte er, die Armee müsse reformiert und mit modernsten Atomwaffen ausgestattet werden, damit Russland nicht erpressbar sei. Nachdem Putin im Vorjahr eine Verdoppelung der russischen Wirtschaftsleistung bis 2013 gefordert hatte, verkürzte er diese Frist jetzt bis 2010.
Im knapp gehaltenen außenpolitischen Teil der Rede nannte Putin an erster Stelle verbesserte Beziehungen zur Europäischen Union. (AFP/roe)