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| 02:45 Uhr

Nah am Wasser gebaut

Tränen lügen nicht, sagte einst der große deutsche Philosoph Michael Holm. Und vielleicht haben deswegen Frauen zu Tränen eine besondere Affinität. pro9

So erklärten 31,4 Prozent in einer Umfrage des größten deutschen Marktforschungsinstituts GfK, der früheren Gesellschaft für Konsumforschung, dass sie bei ergreifenden Filmszenen weinen. Eigentlich ist das nicht viel, wenn berücksichtigt wird, wie viele Drehbücher und schauspielerischen Leistungen zum Heulen sind.

Noch mehr geschluchzt wird jedoch im Alltag. Er lässt jeder zweiten Frau die Tränen in die Augen steigen - aber das muss nicht immer negativ sein. Schließlich ist Weinen auch ein sinnvolles Hobby. Es baut Stress ab, entfernt effektiv das Augen-Make up und animiert Partner oder Freundinnen zum Trösten. Und wer nah am Wasser gebaut hat, kann dabei immer aus dem Vollen schöpfen.

Männer jedoch erkennen diese Vorteile offenbar nicht. Nur 5,1 Prozent gestehen, dass sie auch mal bei Filmen weinen. Die Dunkelziffer der heulenden Herren vor dem Fernseher könnte allerdings wesentlich höher sein. Denn es wurde taktvollerweise nicht gefragt, wie viele Tränen sie vergießen, wenn ihr Fußballverein verliert. Die Antwort wäre ja doch nur Augenwischerei.