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Klare Sprache statt Ärztelatein

Brandenburg hat Vollzug gemeldet. Als zweites Flächenland – nach Thüringen – können sich Patienten, Angehörige und einweisende Ärzte jetzt schnell ein Bild über die Qualität von Krankenhäusern im Land machen. Christian Taubert

Die Linke-Gesundheitsministerin Diana Golze hat das Internetportal krankenhausspiegel-brandenburg.de freigeschalten. 36 Kliniken mit 44 Standorten sind mit am Start, womit rund 70 Prozent der Krankenhausstandorte und Bettenkapazitäten erfasst sind. Kritiker könnten anmerken, dass die Zahlen aus der gesetzlich vorgeschriebenen externen stationären Qualitätssicherung stammen, der sich alle Kliniken bundesweit fortlaufend unterziehen müssen. Der große Wert des Krankenhauspiegels besteht aber darin, dass das Datenmaterial übersichtlich und leicht verständlich aufbereitet wurde. Kein Ärztelatein. Es gibt medizinische Informationen ebenso, wie den Vergleiche der Krankenhäuser untereinander. Der Anspruch: Nicht mehr als drei Klicks bis zur gewünschten Information. Probieren Sie es aus!

christian.taubert@lr-online.de