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| 02:38 Uhr

Keine Substanz zum Stänkern

FOTO: k r o h n f o t o . d e
Berlin-Post. Horst Seehofer und Angela Merkel sind ja bekanntlich nicht gerade ein Herz und eine Seele. Der Bayer machte Wladimir Putin seine Aufwartung, später fuhr er nach Ungarn zu Viktor Orban – beides Herren, die unserer Kanzlerin derzeit schwer gegen den Strich gehen. Stefan Vetter

Wenn das so weitergeht, macht Seehofer demnächst vielleicht noch in Nordkorea Station.

Gleichwohl hat sich der CSU-Chef in der vergangenen Woche auch mit Merkel getroffen. Von der Begegnung in der Höhle der Löwin ist bis heute eigentlich nur ein Auszug aus der Speisekarte bekannt. Es gab Königsberger Klopse. Als Seehofer anschließend zum Wahlkampf nach Sachsen-Anhalt fuhr, wurde er gefragt, warum er so gar nichts über das Gespräch mit Merkel sagen wolle. "Seien Sie doch froh, wenn ein Politiker mal das Wasser halten kann", erwiderte Seehofer.

Erstaunlich, dass ausgerechnet er sich dieser Kategorie zuordnet. Aber vielleicht bot die Begegnung mit Merkel schlicht keine Substanz zum Stänkern.

politik@lr-online.de