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Berlin-Post
Kein Schlapphut zur Eigenwerbung

Stefan Vetter
Stefan Vetter FOTO: k r o h n f o t o . d e
Was wir schon immer wissen wollten, hat die Linksabgeordnete Ulla Jelpke jetzt bei der Bundesregierung abgefragt: Welche Werbemittel nutzt das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) zur Nachwuchsgewinnung und zur Eigendarstellung? Antwort: „Kugelschreiber, Turnbeutel aus Baumwolle, Schraubendreher-Stift mit Licht, Schlüsselanhänger, Collegeblöcke, Hardcoverbox mit Klebezetteln, Textmarker und Gesetzestext-Taschen“. Für den Bereich „Öffentlichkeitsarbeit“ kommen „Kaffeebecher, Schreibsets, Ausweis-Jojos und Basecaps“ zum Einsatz. Womit auch das endlich einmal geklärt wäre.

Aber dann fragte Jelpke noch, wie viel Geld die Werbeartikel kosten. Das sei geheim, beschied die Regierung wenig überraschend. Und schließlich wollte Jelpke wissen, ob die „Einführung eines ‚Schlapphutes‘ mit BfV-Logo geplant“ sei. Klare Antwort: „Nein“. Eigentlich schade, oder?