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Entwicklungen im Lausitzer Seenland
Ganz alleinund nur in Spreetal

Christian Taubert
Christian Taubert FOTO: Sebastian Schubert / LR
Meinung Eines war für IBA-Chef Rolf Kuhn und seine Mitstreiter schon zu Beginn der Internationalen Bauausstellung im Jahre 2010 klar: Zwei oder drei Dutzend Tagebauseen, alle mit Badestrand - langweiliger geht es kaum. Deshalb haben sie von Anfang an über unterschiedliche Nutzungen nachgedacht: Neben naturbelassenen und Badeseen sollten auch Segelreviere oder „laute Seen“ entstehen. Dass aus den Gedankenspielen die schiffbar verbundene Seenkette aus zehn Gewässern wurde, war nahezu genial. Das nennt man Alleinstellungsmerkmal. In naher Zukunft dürften Freizeitkapitäne aus Nah und Fern davon schwärmen. Dazu gehört jetzt auch das Projekt Speedbootzentrum. Es war eine der IBA-Ideen. Acht Jahre nach dem Ende des für die Lausitz so bedeutsamen und kreativen Jahrzehnts beginnt deren Realisierung. Was in ganz Deutschland kaum noch umsetzbar ist, haben die Spreetaler in zähen Beratungen geschafft. Die Wassersportart findet an dem abgeschiedenen See eine Heimat. Für Spreetal ein Alleinstellungsmerkmal. Christian Taubert

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