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| 19:14 Uhr

Kommentar
Darauf können wir mächtig stolz sein

Verena Ufer
Verena Ufer FOTO: LR / Sebastian Schubert
Zugegeben, es dauert noch, bis Cottbus Anfang November zum bereits 28. Filmfestival einlädt. Aber das ist kein Grund, nicht jetzt darüber zu schreiben. Denn die Hauptarbeit wird von den Festivalmachern in den Monaten davor geleistet: Hunderte Filme schauen, mit Rechteinhabern verhandeln, Sponsoren und Förderer überzeugen und so weiter, usw.. Von Verena Ufer

Dreimal „Hut ab“ vor all jenen, die es, Hindernissen zum Trotz, über so einen langen Zeitraum geschafft haben, ein Festival von internationalem Ruf heranwachsen zu lassen. Zu einer Instanz für den osteuropäischen Film. Zum einem künstlerischen Wettbewerb, der bei Filmemachern aus Polen, Tschechien, Ungarn, Russland, der Ukraine und vielen anderen Ländern heiß begehrt ist als Podium. Und der Cottbus im November eine Menge internationales Flair und viel positive Beachtung im In- und Ausland beschert. Die Presse berichtet. Und Besucher erzählen zu Hause, dass Cottbus – bei allen Problemen – keineswegs eine rechtsradikale „No go area“ ist, sondern durchaus freundlich und weltoffen. Auf das Filmfestival können nicht nur Cottbuser, sondern die ganze Region stolz sein. Leider ist es wie im Sprichwort – leicht abgewandelt – auch in der Lausitz: Der Prophet gilt weniger im eigenen Land. Deshalb der Termin zum Notieren: Filmfestival Cottbus: 6. bis 11. November 2018. Wir sehen uns!