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| 18:33 Uhr

Kolumne Meine Wirtschaftswoche
Keine Zeit für Mätzchen

Beate Möschl
Beate Möschl FOTO: LR / Sebastian Schubert
Kolumne. Tage wie diese rücken die wahren Helden des Alltags in den Vordergrund und das, was wirklich zählt im Leben. Von Beate Möschl

Zu Hunderten sind Feuerwehrleute und Rettungsmannschaften im Einsatz, um unser Leib und Leben zu schützen. So sehr wie sich Großbrände, Sturmschäden, Hochwasser und Beinahe-Katastrophen ins Gedächtnis brennen, so schnell scheinen sie auch wieder vergessen.

Wie oft merken und anerkennen wir im Alltag schon gar nicht mehr, wie viel und was sie alles leisten. Weil sie gut eingespielt ohne zu zögern ihren oft ehrenamtlichen Retter-Job machen.

Und anschließend wieder zur Arbeit gehen, regelmäßig nach Feierabend trainieren für den Einsatzfall und nicht müde werden, Interesse und Leidenschaft für die Feuerwehr auch bei der nachwachsenden Generation zu wecken und sie zu Führungsaufgaben zu befähigen.

Wie in einer großen Familie rücken ganze Generationen und Dorfgemeinschaften in den Freiwilligen Feuerwehren zusammen, bringen gemeinsam ihr Dorf und das Dorfleben voran. Wohl wissend und darauf vertrauend, dass man sich aufeinander verlassen kann. Das hat schon so manchen aus der Reserve gelockt und junge Leute zum Bleiben oder Rückkehren bewegt, weil das Heimat ist, gelebt und gefühlt.

Was hier für die Gesellschaft geleistet wird, das ist nicht mit Geld aufzuwiegen und hat allen Respekt verdient. Bis in die politischen Regierungsspitzen. Die sollten sich ein Beispiel an den wahren Helden nehmen und ihren internen „Zickenkrieg“ befrieden. Sonst brennt mehr als der Wald. Es ist nicht die Zeit für Mätzchen!