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| 11:36 Uhr

Extremisten töten in Afghanistan gezielt Wähler und Wahlhelfer

Kabul.. Bei mehreren Überfällen in Afghanistan haben mutmaßliche Taliban-Kämpfer gezielt registrierte Wähler und Wahlhelfer getötet.

In der Provinz Urusgan im Süden des Landes töteten Milizionäre 16 Menschen, die sich für die Wahl im September registriert hatten, wie die lokalen Behörden gestern mitteilten. Bei einem Bombenanschlag im Osten Afghanistans wurden am Samstag zwei Wahlhelferinnen der Vereinten Nationen und ein Kind getötet. Angriffe von Taliban-Kämpfern mit dem Ziel, die landesweite Wählererfassung zu behindern, hatten sich in den vergangenen Wochen gehäuft.
Der Außenbeauftragte der EU, Javier Solana, warnte vor einem Scheitern des Afghanistan-Einsatzes. Ein Rückzug aus dem Land würde es wieder ins Chaos stürzen. Ein Schwerpunkt des Nato-Gipfels heute und morgen in Istanbul soll die Ausweitung der Nato-kommandierten Schutztruppe für Afghanistan sein. (dpa/uf)