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Es geht nur mit genügend Personal

FOTO: Michael Helbig
Kaum hat der Freistaat Sachsen die Möglichkeit geschaffen, Waffenverbotszonen auf den Weg zu bringen, wird die Idee schon wieder zerredet. Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Sachsen nennt den Vorstoß eine "Schnapsidee". Sascha Klein

Obwohl bisher noch nicht ein Vorschlag auf dem Tisch liegt, wo so eine Waffenverbotszone überhaupt eingerichtet werden soll. Was relativ sicher scheint: In der Lausitz dürfte die erste kaum eingerichtet werden. Dafür ist es hier einfach noch zu sicher - zum Glück. Ziel werden eher die Metropolen Dresden, Leipzig und Chemnitz sein. Für die Polizei in Sachsen würde eine solche Waffenverbotszone immerhin eines sein: eine Möglichkeit, mit erweiterten Befugnissen für Sicherheit sorgen zu können - zumindest theoretisch. Um tatsächlich für mehr Sicherheit zu sorgen, braucht es jedoch eine klare Strategie - und im besten Falle insgesamt auch mehr Beamte im Freistaat. Denn wo kaum Polizisten sind, um Personen zu kontrollieren, hilft auch die beste Waffenverbotszone nichts.