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| 02:34 Uhr

Die Zeit fürs Besondere

Sascha Klein, Porträtfoto Lausitzer Rundschau 2011
Sascha Klein, Porträtfoto Lausitzer Rundschau 2011 FOTO: M. Behnke (DC)
Das Spielchen ist wirklich lästig: Zweimal pro Jahr stellen wir die Uhren um – einmal vor, jetzt zurück. Drei Tage später gibt‘s eh den Fast-Herzschlag, weil man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit irgendeine Uhr vergessen hat. Sascha Klein

Und dann für Sekunden in Schockstarre verfällt und glaubt, man sei plötzlich eine ganze Stunde zu spät. Bei mir ist das so gut wie immer die Uhr im Autoradio. Könnte ich die Uhr danach stellen. Wofür diese Zeitumstellung gut ist, weiß so richtig niemand mehr. Andere Nationen gehen damit viel lockerer um als wir Deutschen. Die Türkei ist da ganz lässig: Die haben die Zeitumstellung einfach um zwei Wochen verschoben. Passte eben nicht. Jetzt machen sie es am 8. November. Ganz seltsam ist die Zeitumstellung aber für die Deutsche Bahn. Die musste am Sonntag ausnahmsweise aufpassen, dass Züge nicht zu früh kommen. Nachtzüge haben an den Bahnhöfen planmäßig eine Stunde Pause gemacht. Dafür hat es Zeit gekostet, die rund 120 000 Uhren auf Bahnhöfen und in Bahn-Systemen zurückzustellen. Aber: Dafür hatte die Bahn am Sonntag eine ganze Stunde Luft.