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Die Haltung der LAUSITZER RUNDSCHAU zur Flüchtlingsfrage

Grundsätzliches: Die LAUSITZER RUNDSCHAU ist das wichtigste Medienhaus der Region. Sie liefert die Plattform, auf der alle Informationen, Meinungen und Hintergründe zusammenlaufen. Nirgendwo sonst findet sich mehr Wissenswertes über die Lausitz als in Ihrer RUNDSCHAU.

Wir setzen auf den mündigen Bürger. Deshalb sehen wir es als unsere vornehmste Aufgabe an, aufzuklären. Viele Dinge geschehen ohne große Öffentlichkeit. Die RUNDSCHAU öffnet Vorhänge und macht Türen auf, schaut hinter die Kulisse und stellt die Ereignisse in größere Zusammenhänge. Damit setzen wir unsere Leser in die Lage, sich ihr eigenes Bild von der Wirklichkeit zu machen und sich eine Meinung zu bilden.

Im Gegensatz zu Politikern und Interessenvertretern halten wir Distanz zu den berichteten Sachverhalten und leben nach dem Grundsatz des 1995 verstorbenen Journalisten Hanns Joachim Friedrichs: "Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört."

Deshalb sind Berichte und Kommentare in der RUNDSCHAU klar voneinander getrennt. Meinungsbeiträge werden als solche gekennzeichnet. Dabei sehen wir in Kommentaren eine Grundlage für weiterführende Diskussionen.

Wir freuen uns dabei auch über die Meinungsäußerungen unserer Leser in Leserbriefen, auf lr-online.de und auf den Seiten der RUNDSCHAU in den sozialen Netzwerken Facebook oder Twitter.

Zur Flüchtlingsfrage

50 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Hundertausende kommen nach Deutschland. Kein Thema wird derzeit in der Bevölkerung heftiger diskutiert als dieses. Die LAUSITZER RUNDSCHAU bietet entsprechend ihrem oben beschriebenen Selbstverständnis jeden Tag zahlreiche Informationen und Hintergründe an. Es ist eine Offerte an die Leser, sich aus diesem Mosaik ein eigenes Bild zu machen.

Natürlich haben wir auch eine eigene Haltung zu dem Thema, die wir innerhalb und außerhalb des Hauses offen diskutieren. Wir sind der Auffassung:

dass Deutschland als sozialer Rechtsstaat auch aus seiner Historie heraus eine große Verantwortung trägt. Es muss Menschen helfen, die in ihrem Heimatland zum Beispiel aufgrund ihrer Herkunft, Religion, Nationalität oder politischen Überzeugung verfolgt werden. Die Flüchtlinge wiederum sind verpflichtet, die Gesetze und Bestimmungen des Aufnahmelandes zu respektieren.
dass Deutschland aufgrund seiner demografischen Entwicklung auf Einwanderung angewiesen ist, die Einwanderungspolitik aber unabhängig von der Flüchtlingsfrage geklärt werden muss.
dass jeder Mensch das Recht hat, sich als Einwanderer zu bewerben. Dabei ist es im Interesse Deutschlands, die Regeln für den Eintritt in die Gesellschaft klar und deutlich festzulegen. Die Einwanderungspolitik ist diesen Regeln entsprechend zu gestalten.Nehmen Sie Kontakt auf

Per E-Mail an haltung@lr-online.de oder per Formular: