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DFB-Pokal muss ein Fest bleiben

Kommentar. Die Lausitz freut sich auf den Pokalknaller zwischen Cottbus und Stuttgart. Dresden eröffnet das Pokal-Wochenende heute gegen Koblenz und gibt den Startschuss für einen der schönsten Wettbewerbe in unserer Sportlandschaft. Steven Wiesner

Anders als in den Ligaspielen werden die großen Stars und kleinen Hobbykicker nicht von mehreren Spielklassen getrennt. Hier können Amateurfußballer gegen ihre Idole antreten und sich nach dem Abpfiff darum streiten, wer die Trikots mit Hummels oder Götze tauschen darf. Völlig zu Recht beschreibt DFB-Präsident Reinhard Grindel die Pokalspiele als "Feiertage der Einheit des deutschen Fußballs". Umso irritierender wirkt eine von der DFL vorgeschlagene Reform. Demnach sollen die großen Clubs wie Bayern oder Dortmund erst in späteren Runden ins Turniergeschehen eingreifen. Doch da würden die Kleinen wohl nicht so schnell hinkommen - und der Pokal würde Reiz und Sinn verlieren. Fußballfeste wie am Sonntag im Stadion der Freundschaft muss es aber auch in Zukunft geben.