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Berlin und Brandenburg planen Nahverkehrskonzept
Hoffnung für Berlin-Pendler

Christian Taubert
Christian Taubert FOTO: Sebastian Schubert / Medienhaus Lausitzer Rundschau
Berlin und Brandenburg planen gemeinsam an der Zukunft der Bahnverbindungen für Pendler aus dem Umland. Das hört sich zunächst nach einem Vorhaben an, das Prignitz, Uckermark, Oderland und Lausitz außen vor lässt. Doch das ist hoffentlich nicht gemeint. Längst pendeln Tausende Brandenburger auch aus ferneren Regionen täglich in die Hauptstadt. Auch aus der Lausitz. Sie müssen überfüllte und viel zu oft unpünktliche Züge in Kauf nehmen. Zudem sind die im Jahre 2011 mit dem Streckenausbau auf 160km/h anvisierten 69Minuten von Cottbus bis Berlin-Hauptbahnhof lange aus den Fahrplänen verdrängt. 1:23Stunden werden heute realisiert, wofür zuletzt drei Lausitzer Bahnhalte gekappt wurden. Christian Taubert

Ein pendlerfreundliches Konzept „i2030“ bis in die Regionen ist überfällig. Übrigens sollte bei der Erarbeitung durchaus die parteipolitische Brille abgesetzt werden. Es kommt auf Ideen und Lösungen an. Ein Konzept, das die Brandenburger CDU vorgelegt hat, darf nicht ungesehen in der Versenkung verschwinden, nur weil es von der Opposition kommt.

christian.taubert@lr-online.de