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| 21:08 Uhr

Kommentar zur Grünen Woche
Gelegenheitzum Austausch

Benjamin Lassiwe
Benjamin Lassiwe FOTO: Redaktion / LR
Von Benjamin Lassiwe

Unter dem Berliner Funkturm ist wieder Partystimmung. Auf der Internationalen Grünen Woche können Besucher Spreewaldgurken kosten, Brandenburger Bier probieren und die neuesten Trends der Ernährungswirtschaft kennenlernen. Und das ist gut so: Denn ohne den Berliner Markt stünden viele Brandenburger Landwirte und Lebensmittelproduzenten dumm da. Für Brandenburg ist die Grüne Woche deswegen schlicht ein Konjunkturprogramm. Sie ist aber auch eine gute Gelegenheit zum Austausch. Berliner können Brandenburger Bauern kennenlernen und sich über moderne Tierproduktion und den Einsatz der Landwirte für den Schutz von Natur und Landschaft informieren. Brandenburger Bauern wiederum können auf der Grünen Woche merken, dass den Großstädtern Natur und Umwelt am Herzen liegen, und dass die Trends zu nachhaltig, regional und ökologisch erzeugten Lebensmitteln keine Eintagsfliegen sind. Weswegen eine stärkere Förderung für Bauern, die in Brandenburg auf den Ökolandbau umsteigen wollen, genau so nottut wie ein größeres Verständnis der Berliner dafür, dass nicht jeder konventionell wirtschaftende Landwirt ein böser Tierquäler ist.