Nachdem in Kabul Geheimdienstinformationen über einen Austausch Karsais und weiterer Mitglieder der afghanischen Führung kursierten, hätten deutsche Diplomaten bei ihren US-Kollegen nachgefragt, berichtet das Magazin. Die USA hätten aber vehement bestritten, dass sie Karsai fallen lassen wollen.
Bei den jüngsten Kämpfen im Rahmen ihrer Großoffensive in Südafghanistan töteten die US-geführten Koalitionstruppen mehr als 100 radikal-islamische Rebellen. Die US-Streitkräfte teilten gestern mit, allein am Samstag seien bei Gefechten in der Provinz Kandahar 45 Taliban-Kämpfer und zwei Soldaten der Koalitionstruppen ums Leben gekommen. (dpa/AFP/ab)