Zum zweiten Mal binnen drei Wochen gelang es, der gewalttätigen Separatistenbande den Kopf abzuschlagen. Und diese militante Bewegung, welche mit Bomben und Kopfschüssen einen eigenen Baskenstaat erzwingen will, entscheidend zu schwächen. Das ist eine gute Nachricht, die zudem dafür steht, dass der Rechtsstaat nicht machtlos ist im Kampf gegen den fanatischen Terror. Und die zudem als Beleg dafür gelten darf, dass ohne internationale Zusammenarbeit und weitreichende Kompetenzen der Sicherheitsbehörden den grenzüberschreitenden Terrornetzwerken kaum die Stirn geboten werden kann. Im Falle der baskischen Eta scheint diese Rechnung aufzugehen. Immer schneller gelingt es der spanischen und französischen Polizei, den Terroristen auf die Spur zu klommen. Auch die Anstifter der Mordattentate hinter Gitter zu bringen. Was dazu führt, dass die Front der Terroranhänger im Baskenland bröckelt. Und im politischen Flügel der Eta die Einsicht wächst, dass ohne Gewalt der Idee eines weitgehend autonomen Baskenstaates möglicherweise mehr gedient ist. Dieser Umstand lässt leise Hoffnung aufkommen, dass in Zukunft der Frieden im Baskenland doch eine Chance bekommt.