Es gibt – auch in der Lübbenauer Neustadt – ältere Menschen, die einen Hund haben, um der Einsamkeit zu entkommen. Für Hundehalter ergeben sich darüber hinaus bei tagtäglichen Spaziergängen Gesprächsmöglichkeiten. Wer schon mal einen Hund ausgeführt hat, weiß das. Wie alt? Welche Rasse? Männchen oder Weibchen? Wie heißt er denn oder sie?

Das sind Fragen, die sich Hundehalter gern stellen und auch beantworten. So können sich Gespräche entwickeln, sogar Bekanntschaften oder, wie jetzt in der Neustadt, eine gemeinsame Initiative.

Das Bürgeranliegen, in der Neustadt einen Treffpunkt für Mensch und Hund zu schaffen, hat eine soziale Komponente. Das Gemeinschaftsprojekt kann das Miteinander im Quartier verbessern.

Allerdings müssen die Initiatoren wohl noch mehr dafür tun, ihr Ziel zu erreichen. Eine Unterschriftenliste allein wird kaum reichen. Es muss Lobbyarbeit geleistet, Stadtverordnete überzeugt werden. Unterstützung zuteil werden könnte den Hundefreunden dabei durch das Neustadt-Projekt „kultur.lokal.machen“.

Zielt es doch darauf ab, Quartierbewohner selbst Kultur- und Freizeitangebote entwickeln zu lassen. Die Hundewiese wäre da ein gutes Angebot.

Lübbenau