Zwischen 50 000 und 60 000 Besucher strömen durchschnittlich pro Jahr in die Slawenburg Raddusch. Sie gilt damit als der Tourismusmagnet nicht nur für Raddusch und Vetschau, sondern für ganz Brandenburg. Aktuell sind die archäologisch wertvolle Stätte  und die Außenanlagen geschlossen. Nach der Wiedereröffnung im Frühjahr wird es neue museumspädagogische Angebote und Aktionen für Kinder geben, aber auch Veranstaltungen von Drittanbietern wie beim Slawenburg Raddusch Sommer Open-Air. Wenn sich die vielen Akteure, die im Umfeld der Burg agieren, einigen und regelmäßig vernünftig miteinander kommunizieren und der Input an Exponaten sichergestellt wird, bin ich mir sicher, dass sich die Burg für Besucher weiterhin gut präsentieren wird. Als kulturhistorischer Ort, wo Themen der frühgeschichtlichen Besiedlung der Niederlausitz, der Kultur der Slawen und der Braunkohlearchäologie mit hohem Erlebniswert dargestellt werden. Die zwei Millionen Euro an Umgestaltungskosten wären dann gut angelegt.