Ja, da kann man ins Schwärmen geraten. Eine Pergola am Senkgarten, Wasserplätschern hinter der Villa, eine Orangerie für Palmen und Oleander im Winter und ein kleines Café. Dem Botanischen Garten würde eine kosmetische Operation sehr zu Gesicht stehen. Und das Landschaftsarchitekturbüro mit Sitz in Berlin und Rostock scheint ein renommierter Operateur zu sein, schaut man sich Referenzen an vom Arankawiesenpark in Warnemünde bis zur Schlossanlage in Neustrelitz. Doch dann kommt er wieder, der Hammer, der Geld heißt. Und dann weiß die Stadt immer noch nicht, was sie mit der Villa machen soll. Es wird also auch beim Botanischen Garten trotz Städtebauförderung nur step by step gehen, wie beim Tierpark und beim Schwimmbad. Aber die Signale stehen auf grün. Das ist wichtig. Es ist ja auch nicht so, dass der Garten ein verwildertes Gewirr ist. Im Gegenteil. Und wir wollen mal gerade in diesen Tagen nicht vergessen, dass es nach der Wende in Herzberg Leute gab, die ihn auf eigene Initiative mit viel Engagement vor dem Untergang bewahrt haben. Und dass die Stadt und ihr(e) Gärtner bis heute vieles unternommen haben, die Perle glänzen zu lassen. Danke dafür. Denn darauf bauen die Garten-Doktoren jetzt auf.