Nachhaltiges Wirtschaften, die  Verminderung des CO2-Ausstoßes und die Schonung von Ressourcen  - diese Themen sind gegenwärtig zu Recht in aller Munde. Hängt doch am Ende nichts weniger als die Zukunft der Menschheit davon ab, ob es gelingt, die Ausbeutung der Natur durch den Menschen so in Grenzen zu halten, dass die Erde ein lebenswerter Ort im Weltall bleibt. Aber die Wege dorthin sind sehr strittig: Geht das nur über Askese und Einschränkungen? Wie lassen sich die teilweise widersprechenden Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit und bessere Klimaschutz in Übereinstimmung bringen? Oder kann doch alles beim Alten bleiben, wie einige denken, die den Klimawandel nicht für menschengemacht halten. Unter dem Strich ist es sehr  unwahrscheinlich, dass Umweltschutz über Zwang dauerhaft erfolgreich sein kann, weil irgendwann die gesellschaftliche  Akzeptanz für Verbote verlorengeht.  Es braucht vielmehr innovative technologische Lösungen, um die Menschen mitzunehmen. Solche innovativen Lösungen sind überraschend häufig zu finden. Ein Beispiel ist Linotech. Das Know-how, für bisher auf Erdölbasis hergestellte Produkte künftig biologisch abbaubare Kunststoffe mit den vergleichbaren Gebrauchseigenschaften einzusetzen, wird kontinuierlich verbessert. Es ist eine reale technologische Lösung, um  schädliche Mikroplastik zu vermeiden. Doch um solche alternativen Technologien wirklich in der Größenordnung „auszurollen“, dass sie echte Effekte  auf die Umwelt haben und sich auch wirtschaftlich rechnen, müssen sie viel stärker gefördert werden.