Ein paar Jährchen durften wir also ohne Großbaustelle auf den Bundesstraßen im Herzberger Stadtgebiet auskommen. Jetzt ist die Dresdener Straße dran. Endlich. Mal sehen, wie es rollt. Vor allem in der Umleitung durch die reaktivierte Alte Osterodaer Straße. Denn es ist zu erwarten, dass sich dort auch der innerstädtische Lkw-Verkehr durchschlängeln wird. Dass sich die Neunaundorfer gegen die Umleitung durch ihren Ort für die gesamte Bauzeit gewehrt haben, ist gut zu verstehen. Für die Bewohner des Örtchens, in das sich außer Anlieger-Autos kaum ein Fahrzeug verirrt und schon gar keine Lkw, wäre das wirklich eine grenzwertige Zumutung gewesen. Ganz werden sie aber nicht drum rum kommen. Wenn der Kreuzungsbereich Dresdener-/Osterodaer Straße gebaut wird zum Beispiel. Aber wozu schon jetzt schwarzsehen. Schon oft wurden im Vorfeld die Pferde scheu gemacht und dann hat es doch ganz akzeptabel funktioniert. Man denke nur an die Elster-Brücke. Wenn alle sich ein bisschen Mühe geben sowie Gelassenheit und Aufmerksamkeit zeigen, wird Herzberg auch diese Baustelle gut überstehen.